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Infos rund ums Lernen 

Die Zentralmatura – an AHS

Teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung

Die Zentralmatura an AHS setzt sich aus drei Säulen zusammen, sogenanntes Drei-Säulen-Modell:

  1. Säule: Vorwissenschaftliche Arbeit, Präsentation und Diskussion
  2. Säule: Klausurprüfung, sogenannte schriftliche Prüfung
  3. Säule: Mündliche Prüfung

Die Schülerinnen und Schüler können selbst entscheiden, ob sie drei schriftliche und drei mündliche oder vier schriftliche und zwei mündliche Prüfungen ablegen wollen.

Die teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung ist modular aufgebaut, das bedeutet, dass die Schüler trotz negativer Leistungen in der ersten oder der zweiten Säule zur mündlichen Prüfung antreten können.

Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA)

Im Rahmen der ersten Säule müssen alle Schülerinnen und Schüler eine vorwissenschaftliche Arbeit, die sich aus einer schriftlichen Arbeit sowie deren Präsentation und Diskussion vor der Prüfungskommission zusammensetzt, absolvieren. Die Schüler legen das Thema der VWA im ersten Semester der 7. Klasse mit den Prüfenden fest. Spätestmöglicher Abgabetermin der VWA ist das Ende der ersten Unterrichtswoche im zweiten Semester der 8. Klasse.

Wird die VWA negativ beurteilt, muss sie mit neuer Themenstellung wiederholt werden.

Klausurprüfung

Die zweite Säule besteht aus – je nach Wahl der Schüler – drei oder vier schriftlichen Prüfungen. Die Prüfungsaufgaben in den Fächern Deutsch (oder eine andere Unterrichtssprache), Mathematik, bestimmte lebende Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch) sowie Altgriechisch und Latein sind standardisiert, d.h. für Maturanten der gleichen Schulform vereinheitlicht. Es müssen alle Schüler in Deutsch, Mathematik und einer lebenden Fremdsprache zur schriftlichen Prüfung antreten.

Die Aufgabenstellungen in den übrigen Fächern, in denen darüber hinaus schriftlich maturiert werden kann (andere lebende Fremdsprachen, DG, Physik, Musikkunde, etc.), sind nicht standardisiert.

Eine Abteilung des Bundesministeriums für Bildung (ehemals BIFIE Wien) stellt die standardisierten kompetenzorientierten Aufgabenstellungen bereit. Negativ beurteilte schriftliche Prüfungen müssen wiederholt werden. Es besteht die Möglichkeit, negative Beurteilungen durch mündliche Prüfungen, sogenannte Kompensationsprüfungen, auszubessern. Bei standardisierten Prüfungsgebieten werden die Aufgabenstellungen für die Kompensationsprüfungen zentral vorgegeben.

Mündliche Prüfung

Im Rahmen der dritten Säule können die Schwerpunkte der Schulen abgebildet werden. Die kompetenzorientierten Aufgabenstellungen zu den mündlichen Prüfungen werden nicht zentral vorgegeben, sondern bleiben in der Verantwortung der Lehrkräfte. Je nach Wahl der Schülerin müssen zwei bzw. drei mündliche Prüfungen abgelegt werden.

Quelle: HELP.gv.at

Die Zentralmatura – an BHS

Die teilstandardisierte kompetenzorientierte Reife- und Diplomprüfung an BHS setzt sich aus drei Säulen zusammen, sogenanntes Drei-Säulen-Modell:

  1. Säule: Diplomarbeit, Präsentation und Diskussion
  2. Säule: Klausurprüfung, sogenannte schriftliche Prüfung
  3. Säule: Mündliche Prüfung

Die Schüler können selbst entscheiden, ob sie drei schriftliche und drei mündliche oder vier schriftliche und zwei mündliche Prüfungen ablegen wollen.

Diplomarbeit

Im Rahmen der ersten Säule müssen alle eine Diplomarbeit zu einer berufs- oder betriebspraktischen Fragestellung schreiben und diese im Rahmen der Matura mündlich präsentieren. Die Schüler legen das Thema gemeinsam mit den Betreuenden fest. Vorzugsweise Teams von zwei bis fünf Schülerinnen und Schülern müssen eine konkrete Fragestellung aus dem jeweiligen Berufsfeld oder der Wirtschaft mit wissenschaftlichen und in der beruflichen Praxis gängigen Methoden ausarbeiten. Die Teams und das Thema werden am Ende der vorletzten Schulstufe festgelegt, spätestens aber in den ersten drei Wochen der letzten Schulstufe. Die Schülerinnen und Schüler schreiben die Arbeit in der letzten Schulstufe und müssen diese bis spätestens vier Wochen vor Beginn der Klausurprüfung abgeben.

Wird die Diplomarbeit negativ beurteilt, muss sie mit neuer Themenstellung wiederholt werden.

Klausurprüfung

Die zweite Säule besteht aus – je nach Wahl – drei oder vier schriftlichen (praktischen/graphischen) Prüfungen. Die Prüfungsaufgaben in den Fächern Deutsch (oder eine andere Unterrichtssprache), Angewandte Mathematik, Lebende Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch) sind standardisiert, d.h. für Maturantinnen und Maturanten der gleichen Schulform vereinheitlicht. Die Aufgabenstellungen in den übrigen Fächern, in denen darüber hinaus schriftlich maturiert werden kann, sind nicht standardisiert.

Eine Abteilung des Bundesministeriums für Bildung (ehemals BIFIE Wien) stellt die standardisierten kompetenzorientierten Aufgabenstellungen bereit.

Negativ beurteilte schriftliche Prüfungen müssen wiederholt werden. Es besteht die Möglichkeit, negative Beurteilungen durch mündliche Prüfungen, sogenannte Kompensationsprüfungen, auszubessern. Bei standardisierten Prüfungsgebieten werden die Aufgabenstellungen für die Kompensationsprüfungen zentral vorgegeben.

Mündliche Prüfung

Im Rahmen der dritten Säule, den mündlichen Prüfungen, können die Schulen eigenständig Schwerpunkte setzen. Die kompetenzorientierten Aufgabenstellungen bleiben in der Verantwortung der Lehrerinnen/der Lehrer am Schulstandort. Je nach Wahl der Schülerin/des Schülers müssen zwei bzw. drei mündliche Prüfungen abgelegt werden.

Quelle: HELP.gv.at

Die neue Oberstufe (NOST)

Die flächendeckende Umsetzung der neuen Oberstufe erfolgt an mindestens 3-jährigen Oberstufenformen ab der 10. Schulstufe (6. Klasse AHS und II. Jahrgang bzw. 2. Klasse an BMHS, land- und forstwirtschaftliche Schulen bzw. BAfEP/BASOP)  mit dem Schuljahr 2017/18. Durch das Schulrechtsänderungsgesetz 2016 (BGBl. I Nr. 56/2016) besteht die Möglichkeit, dass die Schulleitung – nach Anhörung des SGA – durch Verordnung den Start schulautonom auf das Schuljahr 2018/19 bzw. 2019/20 verlegt (Opt-out Modell).

Neuausrichtung des Unterrichts

  • Lehrpläne: Semesterweise Lehrstoffverteilung in Kompetenzmodulen – Semestergliederung der Bildungs- und Lehraufgaben sowie des Lehrstoffes.
  • Verdichtung der Lernaktivität, da sowohl im Winter als auch im Sommersemester in allen Gegenständen positive Leistungen erbracht werden müssen.

Leistungsdokumentation

  • Semesterweise Beurteilung: Semesterzeugnis nach jedem Winter- und Sommersemester
  • Semesterprüfung zum Ablegen kleinerer Lehrstoffpakete (bei negativ beurteilten oder nicht beurteilten Unterrichtsgegenständen)
  • Anerkennung von Teilleistungen in einem Gegenstand, wenn dieser im betreffenden Semester in Summe negativ beurteilt wurde.

Förderung

  • Das System der Frühwarnung während des Semesters wird für alle Schulformen optimiert
  • Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf erhalten eine individuelle Lernbegleitung (ILB). Fachunterricht, Förderunterricht und individuelle Lernbegleitung unterstützen auf diese Weise die Schüler in einem Gesamtkonzept.
  • Einzelne Unterrichtsgegenstände können durch Ablegung von Semesterprüfungen vorgezogen bzw. sodann übersprungen werden. Damit wird auch ein früherer Antritt zur Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfung im jeweiligen Pflichtgegenstand ermöglicht.

Aufsteigen

  • Positiver Abschluss jedes Pflichtgegenstandes in jedem Semester; über nicht positiv bzw. nicht beurteilten Lehrstoff muss eine Semesterprüfung abgelegt werden, die grundsätzlich zweimal wiederholt werden darf.
  • Aufstiegsberechtigung in die nächste Schulstufe: Entscheidung erfolgt am Ende des Unterrichtsjahres bzw. nach Ablegung von Semesterprüfungen an den Wiederholungsprüfungstagen auch nach diesen.
  • Schulstufenwiederholungen und der damit verbundene Verlust an Lern- und Lebenszeit werden in der neuen Oberstufe reduziert. Eine Schulstufe wiederholen müssen nur Schülerinnen und Schüler, die mehr als zwei „Nicht genügend“ bzw. Nichtbeurteilungen in den Semesterzeugnissen des Schuljahres aufweisen. Einmal im Verlauf der Oberstufe ist ein Aufsteigen mit drei „Nicht genügend“ bzw. Nichtbeurteilungen in die nächste Schulstufe möglich (Beschluss der Klassenkonferenz)

Quelle: bmb.gv.at

10 Gebote gegen Burn Out

Mit einer breit angelegten Offensive sagt Österreichs führendes Nachhilfeinstitut LernQuadrat jetzt dem vielfach unterschätzten Problem „Burn-Out bei Schülern“ den Kampf an. „Es darf nicht sein, dass jeder zehnte österreichische Schüler ein Kandidat für akuten psychischen Zusammenbruch ist“, betonte LernQuadrat Geschäftsführer Dipl.-Ing. Konrad Zimmermann vor Journalisten. Neben Workshops für Schüler und Eltern, Stresstests und Expertenberatung ist eine umfassende Bewusstseinsbildung via Website, Broschüren und vieles mehr geplant.

Symptome heftiger Überforderung und steigenden Leistungsdruckes erkennt Lernexperte Zimmermann auch bei den Schülern seines Institutes in wachsendem Ausmaß. „Wir versuchen, den Schülern einerseits ein gesundes Selbstwertgefühl zurückzugeben, andererseits die Freude am Lernen zu vermitteln und sie zu Erfolgserlebnissen hinzuführen“, so der LernQuadrat-Chef. Eine Erfolgsbilanz von weit über 90 Prozent sei wunderbar, die psychische Stabilisierung so mancher Schüler aber vielleicht sogar noch wertvoller.

„Burn-Out kommt freilich nicht von heute auf morgen“, weiß man bei LernQuadrat. Dementsprechend gebe es eine Reihe von Tipps, wie man frühzeitig der Stressbedrohung gezielt und nachhaltig Herr werden könne. Zimmermann fasst diese in seinen 10 Geboten gegen Burn-Out für Eltern und Schüler zusammen:

 

1. Reden, reden, reden
Das Ende der Gesprächsbasis zwischen Eltern und Kind ist oft der Anfang der psychischen Krise. Nur durch verständnisvolle, aber zugleich unaufdringliche, Gespräche kann es entsprechenden Rückhalt geben.

2. Der Weg ist das Ziel
Stufenweise vorgehen, erreichbare und realistische (Zwischen-) Ziele stecken – das nimmt vielen anfangs unüberwindlich scheinenden Hürden ihren Schrecken.

3. Erfolg macht erfolgreich
Auch kleine Siege gehören gefeiert, Erfolgserlebnisse entsprechend genossen, am besten von Eltern und Kind gemeinsam.

4. „Move your body“
Sport und Bewegung sind oft die allerbesten Helfer gegen psychische Probleme. Das beweisen viele Studien, und das gilt für jedes Alter.

5. Runter mit dem Leistungsdruck: Entspannung!
Freizeitaktivitäten sollten nicht ständig zusätzlichen Leistungsdruck erzeugen. Für jeden Schüler muss auch Zeit bleiben, einmal „rumzuhängen“ und das Leben zu genießen. Süßes Nichtstun. Denn Konzentration hat als Basis die Ent-Spannung.

6. Leben heißt Vielfalt
Unterschiedliche Interessen sorgen für Abwechslung im Alltag und geben Kraft und Motivation - auch für schwere Zeiten. Und ihre Hobbys sollten sich Jugendliche auch selbst aussuchen dürfen.

7. Freundschaften pflegen
Burn-Out geht häufig mit dem Gefühl einher, allein gelassen zu werden. Mit Freunden gemeinsam lässt sich jede Krise besser meistern.

8. Mut zur Schwäche
Leistung entsteht aus Freude und Selbstvertrauen, nicht aus Angst und Druck. Und daher gilt: Man darf auch mal „danebenhauen“, ohne gleich sein Selbstwertgefühl verlieren zu müssen.

9. Spaß an der Freude
Was man mit Vergnügen macht, macht man besser. Daher sind Spaß und Freude beim Lernen nicht nur stressvorbeugend, sondern auch leistungsfördernd.

10. Achtung Warnsignal!
Eltern tun gut daran, sich der Burn-Out-Gefahr bei ihren Kindern bewusst zu sein und frühzeitig auf entsprechende Symptome wie häufiges aggressives Verhalten, Kopf- und Magenschmerzen zu achten und zu reagieren.

Richtiges Licht fördert besseres Lernen

Dass Licht unsere Stimmung sehr beeinflusst, hat schon jeder bemerkt. Damit können wir das Wohlfühlen steuern. Und wer sich wohl fühlt, der lernt leichter.
LernQuadrat präsentiert gemeinsam mit dem (Energiespar-)Lampenhersteller Osram die wichtigsten Tipps für's Kinderzimmer:

Zu beachten sind Lichtfarbe, Lichtstärke und die Richtung, aus der das Licht kommt - Blendung, Spiegelungen, Schatten:

Lichtfarbe und Lichtstärke

warmweißes Licht, Morgen- oder Abendlicht
In der Freizeit ist mäßige Beleuchtung oder schummriges Licht erwünscht. Da fühlt sich der Mensch bei rötlicherem Licht (Glühlampe oder Energiesparlampe mit warmweißem Licht) wohler. Der Mondschein hat ca. 10 Lux, ein schummriges Zimmer zB 100 Lux.

"Tageslicht" - Mittagslicht
Bei schwierigen Aufgaben oder beim Lernen am Nachmittag oder Abend (wenn das Schlafhormon Melatonin produziert wird) ist eine höhere Lichtstärke besser (zB 1000 Lux). Dabei fühlen wir uns bei dem weißen Licht der Mittagssonne wohler, die im Kinderzimmer mit 1000 Lux Kunstlicht angedeutet werden kann und im Freien 100.000 Lux stark ist. Für Büroarbeitsplätze und Schulen sind mindestens 500 Lux vorgeschrieben.

Lichtrichtung

Beim Rechtshänder sollte das Licht von links kommen.
Lampen sollten nicht blenden (vor allem bei PC-Arbeiten) und keine scharfen Schatten werfen.

Der Lernraum sollte nicht rings um den Schreibtisch dunkel sein. Deckenstrahler geben angenehmes, indirektes Hintergundlicht.

Beim PC-Bildschirm sollte das Licht oder Fenster nicht genau davor oder dahinter sein sondern am besten im rechten Winkel dazu.

Die Firma Trilux hat auf Anfrage von LernQuadrat eine Stehlampe (Deckenstrahler) entwickelt (danke!), an der man sowohl die Lichtstärke (Lernen - Entspannen) als auch die Lichtfarbe einstellen kann. Die Lampe schaltet sich aus, wenn niemand im Raum ist und sie kann als einzige Leuchte im Raum verwendet werden, weil sie nach unten und nach oben strahlt. Außerdem haben solche Lampen ca. 10 Jahre Lebensdauer. Daher hat dieser Deckenstrahler auch etwa den Preis eines Mountainbikes.

LernQuadrat findet, das ist eine gute Investition, denn damit werden auch ca. 30 Euro Stromkosten pro Jahr eingespart - und Deckenstrahler kann man auch übersiedeln.
Damit geht dir auch in 10 Jahren noch ein Licht auf.

 

 

Topfit zur mündlichen Prüfung

Damit du entspannter in Prüfungssituationen gehen kannst findest du hier einige Tipps, worauf du besonders achten solltest.

Denkpausen machen und konzentriert bleiben
Auch wenn du auf die Fragen der Lehrer so schnell als möglich antworten solltest, sind Denkpausen wichtig und sinnvoll. Sammle und ordne deine Gedanken und antworte dann gezielt auf die gestellte Frage. Du solltest dabei nicht zu weit vom Thema abschweifen. Wichtig: Gib deine Antworten nicht in Frageform, das kann den Eindruck erwecken, dass du dir unsicher bist.

Selbstbewusstsein und Simulation der Prüfungssituation
Hilfreich gegen die Unsicherheit kann es sein, Prüfungssituationen vorab zu üben, z.B. mit einem/r Freund/in oder jemandem aus deiner Familie, der dich abprüft. Überlege dir auch, welche Fragen gestellt werden könnten und bereite dazu Antworten vor.

Was tun bei Wissenslücken?
Auch wenn du dich gut vorbereitet hast kann es vorkommen, dass du eine Frage nicht beantworten kannst. Wenn das passiert ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. Sätze wie „aber das hatten wir im Unterricht noch nicht“ oder „gestern ist mir das noch eingefallen“ sind nicht hilfreich. Mach dich nicht nervös sondern gib zu, dass du die Antwort nicht weißt. So gibst du dem Prüfer auch die Möglichkeit zur nächsten Frage überzugehen.

Nachfragen erlaubt!
Hast du eine Frage inhaltlich oder akustisch nicht verstanden, bitte den Prüfer, sie zu wiederholen.

Auf die Körpersprache achten
Dein Körper sendet im Gespräch Signale aus. Diese können die Prüfung positiv und negativ beeinflussen. Achte deshalb auf folgende Punkte:

  • Aufrechte Körperhaltung, den Prüfer freundlich, erwartungsvoll und interessiert anschauen
  • Setze beim Reden auch deine Hände (Gestik) und deinen Gesichtsausdruck (Mimik) ein
  • Sprich laut, deutlich, nicht zu schnell und verwende kurze Sätze

Achte auch auf die Körpersprache des Lehrers. Ein Nicken ist ein deutliches Zeichen dafür, dass du mit deiner Antwort auf dem richtigen Weg bist. Runzelt er hingegen die Stirn, solltest du deinen Lösungsweg nochmal überdenken.

Texte zusammenfassen

Sowohl im Fach Deutsch als auch in den Fremdsprachen kommt es häufig vor, dass du Texte lesen und anschließend zusammenfassen musst. Hier findest du einige Tipps und Hilfestellungen, die dir diese Aufgabe erleichtern.

Schritt 1: Überblick verschaffen
Schau dir die Überschrift und die einleitenden Worte an. In der Regel geben dir diese einen ersten Überblick darüber, worum es in dem Text überhaupt geht.

Schritt 2: Fragen stellen
Worüber soll der Text Aufschluss geben? Um welches Problem handelt es sich hier überhaupt? Was soll zur Lösung des Problems getan werden? Diese Fragen, die du dir selber stellst, solltest du auch gleich mit dem Wissen beantworten, das du dir beim ersten Durchlesen bereits erworben hast. Tipp: Oft helfen schon die Titel- und Zwischenüberschriften und die zusammenfassenden Aussagen am Textende um diese Fragen formulieren zu können.

Schritt 3: Genaues Lesen
Konzentriere dich nun ganz genau auf die einzelnen Textabschnitte und achte darauf, Antworten auf die in Schritt 2 gestellten Fragen zu bekommen. Markiere Schlüsselwörter und Kernaussagen und gliedere den Text in einzelne Abschnitte. Versuche, Haupt- und die Nebenthemen zu erkennen. Bei fremdsprachigen Texten ist nun auch der beste Zeitpunkt dafür, Vokabeln die du nicht kennst, anzustreichen und nachzuschlagen. Achte aber auch darauf, mit deinen Markierungen sparsam umzugehen. Wenn du ganze Sätze oder Absätze markierst, hilft dir das nur wenig, denn die Markierungen sollen auf ganz wichtige Dinge hinweisen.

Schritt 4: Text zusammenfassen
Kürze nun jeden Absatz auf die wichtigsten Aussagen zusammen und fasse diese auch gleich in deine eigenen Worte. Wenn es dir Schwierigkeiten bereitet, dich vom Text zu lösen, dann notiere dir zu den Abschnitten Überschriften zu der Hauptaussage und Stichworte und verfasse mit Hilfe dieser dann einen eigenen Text. Achte auch darauf, dass deine Zusammenfassung nicht zu lange wird und nicht all zu sehr ins Detail geht. Stelle dir zum Beispiel vor, du würdest deine Zusammenfassung einem Freund erzählen und ihm einen kurzen Überblick darüber geben, was du gerade gelesen hast.

Schritt 5: Wiederholen
Wenn du deine Zusammenfassung in der nächsten Stunde auch in mündlicher Form wiedergeben muss, dann wiederhole nun abschließend mit Hilfe deiner Notizen die Hauptaussagen des Textes und überprüfe sie anhand deiner schriftlichen Zusammenfassung.

Hinsichtlich der Form und der Sprache sind bei einem zusammenfassenden Text folgende Aspekte wichtig:

  • Schreib sachlich und lasse keine persönlichen Meinungen darin vorkommen
  • Benutze nicht die Ich-Form
  • Ersetze die direkte durch die indirekte Rede
  • Verzichte zugunsten der Übersichtlichkeit und der Sachlichkeit auf ausschmückende und spannungserzeugende Elemente, diese passen eher in Aufsätze

Mitschriften gestalten

Oft ist es gar nicht so einfach, im Unterricht oder bei Referaten konzentriert aufzupassen und gleichzeitig auch mitzuschreiben. Aber eine vollständige und übersichtliche Mitschrift hat viele Vorteile: Wenn du zuhörst und das Wichtigste gleich notierst, bleibt viel mehr Stoff hängen. Für die Prüfung musst du das dann nur noch wiederholen.

 

Wie schreibe ich am besten mit?

Das Material: Lose DIN A4 Blätter, die du später in einer Mappe zusammenheftest, eignen sich besonders gut. Wenn es notwendig ist, kannst du später noch etwas ergänzen oder ausbessern. Die Blätter solltest du mit Datum und dem jeweiligen Gegenstand versehen, damit sie dir nicht durcheinander kommen. Beschreibe die Rückseite besser nicht - das erleichtert das eventuelle Kopieren.

Mach dir eine Titelleiste mit der Überschrift. Wenn du am Rand etwas Platz lässt, kannst du auch noch Notizen, Skizzen oder wichtige Überbegriffe einfügen. So wird die Mitschrift gleich viel übersichtlicher.

Was schreibst du wie auf: Wichtig ist, dass du dich auf die Hauptpunkte wie Namen, Zahlen, Daten und Begriffe beschränkst. Achte auf Gliederungen (z.B. erstens, zweitens, drittens, ...) die der Lehrer oder Vortragende schon vorgibt. Du kannst nicht alles wörtlich mitschreiben. Beschränke dich auf Stichwörter oder die wichtigen Teile von Sätzen und trainiere dir sinnvolle Abkürzungen an. Schaff dir dein eigenes Abkürzungssystem. Wenn du etwas nicht verstanden hast, frag gleich nach.

Nacharbeiten: Möglichst bald nach der Stunde solltest du deine Mitschrift überarbeiten und ergänzen. Dabei kannst du auch gleich überprüfen, ob du wirklich alles verstanden hast. Es ist auch sinnvoll, wenn du dich mit Mitschülern austauscht und im Team deine Mitschrift vervollständigst.

Vokabeln lernen mal anders

Die Schlüsselwort-Methode - Vokabel lernen einmal anders: Schlüssel

Mit der so genannten „Schlüsselwort-Methode“ oder „Keyword-Methode“ soll das Lernen einer fremden Sprache erleichtert werden. Ziel ist es, Vokabel langfristig im Kopf zu verankern.

Wie funktioniert das?

Zu den Vokabeln, die gelernt werden, findest du ein ähnlich klingendes Wort aus der Muttersprache. Es reicht auch schon, wenn das Wort in der Muttersprache nur wie ein Teil des fremdsprachigen Wortes klingt. Dann musst du nur noch das Bild mit dem Wort in Verbindung bringen. Klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach:

Ein Beispiel: Du willst dir das englische Wort „hose“ (Schlauch) merken. Im Deutschen klingt das Wort „Hose“ so ähnlich. Du stellst dir also eine lange und sehr schlanke Hose vor, die wie ein Schlauch sehr eng am Körper sitzt. Oder: Das englische Wort mice (Mäuse) klingt so ähnlich wie „Mais“ – das Bild, das du dir dazu machen kannst, sind viele Mäuse, die an einem Maiskolben knabbern.

Mit dieser Methode kann dein Gehirn eine Verbindung zwischen den beiden Wörtern herstellen. Das Merken fällt dir dann viel leichter.

Kraft tanken

Beim letzten Mal haben wir dir an dieser Stelle einige Konzentrationsübungen vorgestellt, mit denen du besser und produktiver lernen kannst. Entscheidend für den Lernerfolg ist aber auch, die Kraftreserven zwischendurch immer wieder aufzufüllen. Wie das geht? Hier findest du einige hilfreiche Tipps:

Schritt 1: Sauerstoff

Wie beim letzten Mal: Fenster öffnen, Buch zuklappen und tief einatmen.

Schritt 2: Stirnbeinhöcker

Jetzt geht es darum, Stress abzubauen und den Kopf wieder frei zu bekommen. Schließe dafür deine Augen und atme tief und langsam aus und ein. Dann legst du die Fingerspitzen der rechten und linken Hand auf die beiden Erhebungen ca. 10 cm über deinen Augenbrauen, die unterhalb des Haaransatzes spürbar sind. Einfach die Finger sanft dorthin legen, eventuell leichte, kreisende Bewegungen machen. Dabei ganz entspannt weiteratmen und spüren, wie die Probleme und der Stress nachlassen. Jetzt ist dein Kopf wieder frei für neue Herausforderungen.

Schritt 3: Fliegende Arme

Danach noch eine Übung zum Wachwerden und um die Gehirnaktivität wieder zu erhöhen. Leg die linke Hand auf die rechte Schulter und beginne langsam, den ganzen rechten Arm zu kreisen. Beginne die Bewegung dabei nach vorne und oben. Nach einer Minute wiederholst du die Übung auf der anderen Seite. Anschließend machst du diese Bewegung mit beiden Armen gleichzeitig. Lass die Arme entspannt im Kreis schwingen.

Jetzt geht es wieder zurück an die Arbeit. Solche und ähnliche Pausen solltest du zwischendurch immer wieder einlegen. Du wirst sehen, das Lernen geht damit um einiges leichter.

Entspannung beim Lernen

Kein Platz mehr für neue Informationen in deinem Kopf? Keine Struktur mehr im bereits Gelernten? Du fühlst dich vollkommen ausgepowert? Hier sind ein paar einfache und hilfreiche Tipps, mit denen du deine Leistungsfähigkeit und Konzentration wieder herstellen kannst:

Schritt 1: Sauerstoff
Bücher zuklappen. Fenster öffnen. Nur mit genügend Sauerstoff kann der Körper auch wirklich produktiv arbeiten.

Schritt 2: Gehirnhälften verbinden
Stell dich in die Mitte des Zimmers. Lass die Schultern locker und atme ganz entspannt. Dann streck die Hände gerade vor deinen Körper und verschränk die Finger und fang an, einen riesengroßen Achter vor dir in die Luft zu malen. Beobachte deine Fingerspitzen dabei ganz genau und folg der Bewegung mit den Augen. Es ist wichtig, immer mit dem Bogen nach oben zu beginnen. Um deinen Kopf aufzulockern, kannst du dazu auch ganz entspannt summen. Achte darauf, dass du bei dieser Übung ungestört bist. Durch die überkreuzte Bewegung beginnen die rechte und linke Gehirnhälfte besser zusammenzuarbeiten und ein ganzes Hirn schafft viel mehr als ein halbes.

Schritt 3: Thymusdrüse aktivieren
Die Thymusdrüse liegt in der Mitte der Brust, hinter dem oberen Teil deines Brustbeins. Sie ist wichtig für die Immunabwehr und steuert auch den Energiehaushalt in deinem Körper. Starte mit einer Hand, mach eine lockere Faust und klopf den Bereich 5 cm unterhalb des Schlüsselbeins (unter dem Hals) ab. Stärke, Tempo und Länge sind dabei dir überlassen, eine Minute reicht aber im Normalfall. Dann wiederhol die Übung mit der anderen Hand. Vielleicht bemerkst du, dass du tiefer durchatmen kannst – dein Körper entspannt sich und wird dadurch gleich wieder aufnahmefähig.

Schritt 4: Reflexzonen im Ohr motivieren
Greif mit beiden Händen an deine Ohren. Beginn beim oberen Bogen des Ohres und streif ganz langsam die Ohren nach hinten aus. Diese Bewegung setzt du den ganzen Ohrbogen entlang fort, bis du bei den Ohrläppchen angekommen bist. Wiederhol dies 3 mal. Du wirst merken, dass deine Ohren zu glühen beginnen und das Blut durch sie stärker pumpt. Zum Schluss nimmst du dein ganzes Ohr in die Hand und bewegst es langsam und vorsichtig im Kreis.

Bei dieser Übung werden Reflexzonen im Ohr stimuliert, die mit wichtigen Körperfunktionen zusammenhängen. Gehörtes kann so besser aufgenommen und verarbeitet werden. Durch diese Übung erhöht sich die Konzentrationsfähigkeit (beispielsweise bei der Arbeit am PC) und die Kiefer-, Zungen- und Gesichtsmuskulatur entspannt sich.

Jetzt geht es wieder zurück an die Arbeit. Solche und ähnliche Pausen solltest du übrigens regelmäßig einlegen, mindestens einmal pro Stunde. Du wirst sehen, das Lernen geht damit um einiges leichter.

Strukturiertes Lernen

Dein Kopf raucht und du weißt nicht, wie du deine Gedanken und Einfälle ordnen sollst? In diesem Fall muss schnell eine Struktur her und das geht am leichtesten mit so genannten Brainstormings, Mind-Maps oder Clusterings.

Brainstorming
Ein Brainstorming machst du, indem du in die Mitte eines Blattes das Thema schreibst, das du gerade behandelst. Alles, was dir spontan dazu einfällt, ordnest du rundherum an. So hast du später, beispielsweise beim Schreiben eines Textes, nicht das Problem des Vergessens oder der Verwirrung.

Mind Map
Im Grunde genommen funktionieren Mind Maps so ähnlich wie das Brainstorming, jedoch handelt es sich bei Mind Maps um eine etwas detailliertere Methode der Ideenfindung und Strukturierung. In die Mitte eines Blattes (am besten im Querformat) wird das Thema notiert. Von diesem ausgehend zeichnet man für die Hauptideen Zweige, welche anschließend weiter untergliedert werden. So erhält man am Ende eine geordnete Skizze mit Ideen und deren Unterthemen.

Clustering
Clustering ist eine sehr kreative Art der Gedankenstrukturierung. Um das in der Mitte stehende Schlüsselwort herum werden alle Gedanken niedergeschrieben und miteinander verbunden, sodass am Ende ein Gittermuster herauskommt das die Zusammenhänge der einzelnen Ideen verdeutlichen soll.

Tipp: Im Allgemeinen hilft es, beim strukturierten Lernen kleine Zeichnungen zu machen und unterschiedliche Farben zu verwenden! LernQuadrat wünscht viel Erfolg beim Ausprobieren!

Besser lernen mit Feng-Shui

Feng Shui ist eine alte fernöstliche Philosophie, die auch in Österreich immer populärer wird. Feng Shui soll helfen, eine Wohnung bzw. einzelne Zimmer harmonisch zu gestalten.

Was das mit Lernen zu tun hat? Ganz einfach: In einer harmonischen Umgebung fühlt man sich wohler und kann auch besser lernen!

Mit diesen Tipps kommt Harmonie ins Lernzimmer:

Schreibtisch: sollte so platziert sein, dass der Sitzende mit dem Rücken zur Wand sitzt. Falls dies nicht möglich ist, kann man auch mit Pflanzen eine Wand nachbilden. Zu viel freier Raum in Rücken schafft Unruhe!

Blickfeld: sollte frei gehalten werden. Wer eine Wand ("ein Brett) vor dem Kopf hat, ist in seinem Blickfeld stark eingeschränkt. Ein weiter Blick in die Ferne fördert das kreative Denken!

Natürlich gelten diese Tipps auch für das LernQuadrat. In den Standorten Mödling und Donauzentrum wird mit Feng Shui ein noch angenehmeres Lernklima geschaffen. Überzeugen Sie sich selbst davon!

Training unter Zeitdruck

Der Schulalltag konfrontiert einen immer wieder mit der Notwendigkeit, bestimmte Aufgaben in einer vorgegebenen Zeit zu erledigen. Besonders bei Prüfungen und Schularbeiten ist es wichtig, ein Gefühl für diese Zeitvorgabe zu besitzen, um sich die Arbeit so einteilen zu können, dass man bis zum Ende der Stunde fertig wird.

Um zu vermeiden, dass dir bei der nächsten Schularbeit wieder die Zeit zu knapp wird, kannst du dein Zeitgefühl ganz gezielt trainieren. Am besten geht das zu Hause: Platziere eine große Uhr auf deinem Schreibtisch, während du deine Hausaufgaben erledigst. Erfrage vorab bei deinem Lehrer, wie lange du für die Aufgaben ungefähr brauchen solltest und versuche, dich an dieser Vorgabe zu orientieren. Du wirst sehen, nach einiger Übung fällt es dir immer leichter, die Zeitvorgabe einzuhalten.

Wie in vielen anderen Bereichen gilt auch hier: Übung macht den Meister! Wenn du regelmäßig trainierst wirst du die Zeit, die du für verschiedene Aufgabe brauchst, bald sehr viel besser einschätzen können.

LernQuadrat wünscht dir viel Erfolg beim Üben!

Gedächtnisarbeit erleichtern

Es gibt verschiedene Techniken um gelernte Inhalte besser im Gedächtnis zu verankern. Eine sehr hilfreiche ist die „Analysetechnik“.

Ziel der Analysetechnik ist es, neu zu erlernende Begriffe und Vokabeln in ihrer Bedeutung oder ihrer Herkunft zu analysieren. So kann zum Beispiel ein komplizierter Ausdruck wie „Plusquamperfekt“ durch bloße Übersetzung viel leichter verständlich werden: auf deutsch heißt Plusquamperfekt nämlich nichts anderes als „mehr als vergangen“ und beschreibt seine Bedeutung somit selbst.

Ein weiteres Beispiel ist das Wort „Kontakt“. „Kon-“ ist eine Vorsilbe, die in vielen anderen lateinischen Fremdwörtern vorkommt. Sie leitet sich von der Präposition „cum“ = „mit“ ab. Der zweite Wortbestandteil geht auf eine Form des lateinischen Verbums „tangere“ = „berühren“ zurück.

Diese Art der Herleitung kannst du auch für modernere oder technische Begriffe verwenden. Interface ist zum Beispiel ein Fachausdruck in der Computerwelt. Ein Interface ist ein Bauteil, das die verschiedenen Elemente eines Computers sinnvoll miteinander vernetzt. Übersetzt heißt Interface „Zwischengesicht“ – eine Herleitung, die man sich leichter einprägen kann als den abstrakten Fachbegriff.

Weitere Möglichkeiten, sich Gedächtnisarbeit zu erleichtern sind die Mnemotechnik oder das Bauen von Eselsbrücken.

Fehlerliste

Die Fehlerliste zeigt die häufigsten Fehler. Wer diese bekämpft, wird eine Note besser. 
 
Mit der Fehlerliste werden alle Fehler und deren Häufigkeit erfasst. Jeder Fehler, der erstmals auftritt, wird in die Liste geschrieben und bei jedem Auftreten wird daneben ein Stricherl gemacht. Immer vier Stricherln senkrecht und das fünfte quer drüber, dann ist das Abzählen einfacher.

Meist sind drei Fehler besonders häufig. Diese sollten verstärkt bearbeitet werden. Wenn es gelingt, die drei häufigsten Fehler zu vermeiden, so ist meist eine Verbesserung um eine Note möglich.

Lernplakat

Zusammenhänge erkennen und behalten. Das Lernplakat schafft den Durchblick. 

Mit dem Lernplakat setzt man einzelne Worte, Formeln oder Bilder zueinander in Beziehung. Bei Sprachen z.B. schreibt man die wichtigsten Worte einer Lektion mit Strichen aneinander. So bekommt man den Inhalt der Geschiche und die Worte ins Gedächtnis.

Dazu braucht man Papier (A3 bis Packpapier-Größe in braun oder weiß) und dicke Stifte. Dann macht schon das Aufmalen Spaß.

Besser lernen mit Musik

Hausaufgaben und Musikhören- Ablenkung oder Verstärker der Speicherfähigkeit? Tatsächlich lernt das Gehirn besser, wenn es während des Lernens mit Geräuschen stimuliert wird. Eine gleichmäßige Geräuschkulisse hebt das Aktivierungsniveau ohne abzulenken und schafft ein konzentrationsförderliches Arbeitsklima.

Geeignete Musik kann das Lernen daher wesentlich unterstützen: sie schafft nicht nur ein angenehmes Lernumfeld, sondern entspannt und öffnet so für Neues. Nicht zuletzt fördert Musik das Lernen mit Hilfe verschiedener Sinne und beschleunigt somit den Aufnahmeprozess.

Für das Lernen besonders hilfreich ist Musik, die 56 bis 64 Schläge pro Minute aufweist, da dies in etwa dem Herzschlag eines Menschen im entspannten Zustand entspricht. Musikstücke, die sich zum Lernen eignen, sind vor allem langsamere klassische Stücke, z.B. von Bach, Vivaldi oder Mozart. Die persönliche Einstellung und die Erfahrungen, die man bereits mit Lernen und Musikhören gemacht hat, sind aber letztendlich ausschlaggebend dafür, ob man sich für diese Lerntechnik entscheidet.

Topfit für Nachzipfler

Was kann und muss ein Schüler tun, um sich gut auf die Nachprüfung vorzubereiten?

Egal ob man dazu Nachzipf, Nachprüfung oder Wiederholungsprüfung sagt:
Wer die folgenden Ratschläge befolgt, hat hohe Chancen, die Wiederholungsprüfung zu bestehen:

  • Alle Schulsachen herrichten, sich in den letzten Schultagen bzw. ersten Ferientagen von seinen Mitschülern Hefte und kopierte Schularbeiten besorgen.
  • Den Lehrer nach dem Stoff zu fragen, der geprüft wird.
  • Mit diesem „Rüstzeug“ ausgestattet, kann man vier Wochen ordentlich ausspannen und den Sommer genießen. Und die Schule vergessen!
  • Die eigene Lerntechnik verbessern: Welche Fehler hab ich gemacht, was sind die häufigsten? Einen Lernplan für den gesamten Stoff erstellen. Einteilung des Prüfungsstoffes in übersichtliche Lerneinheiten. Nur so sind die größeren Stoffmengen, die bei einer Nachprüfung auf einen zukommen, zu bewältigen.
  • Ab Ende Juli dann ernsthaft und regelmäßig lernen.
  • Einen geregelten Tagesablauf einhalten, um effektiv zu lernen.
    Ideal ist: den Vormittag zum Lernen nützen und am Abend vor dem Schlafengehen den Stoff noch einmal kurz wiederholen.
  • Während des Lernens immer wieder kurze Pausen einlegen, das erhöht zusätzlich die Aufnahmefähigkeit. Um die richtige Lerntechnik zu erwerben evtl. einen Lerntechnik-Kurs besuchen.
  • Wer die Möglichkeit hat, sollte gemeinsam mit Gleichaltrigen lernen, wie dies im LernQuadrat üblich ist. Dies stärkt die Motivation und erhöht die Erfolgschance.
  • Wenn man das Gefühl hat, den Stoff nicht alleine bewältigen zu können, sollte man rechtzeitig und nicht erst in der Woche vor der Prüfung professionelle Nachhilfeinstitute in Anspruch nehmen. Wer mehr oder weniger das gesamte Schuljahr in einem Fach nachzuholen hat, muss mit mindestens 3 Wochen Intensivkurs rechnen.

Suggestopädie

Suggestopädie (Suggestion – Pädagogik) ist eine Lernmethode, deren Ursprung in der Gehirnforschung liegt. Der bulgarische Neurologe Dr. Georgi Lozanov fand in den 60er Jahren heraus, dass man schneller und effektiver lernt, wenn beide Gehirnhälften (die linke ist für logisches Denken, die rechte für die Gefühlsebene zuständig) in den Lernprozess einbezogen werden.

Entspannungs- und Konzentrationsübungen, Suggestion und der Einsatz von Musik, Spiel und Bewegung im Unterricht bewirken, dass der Stoff schneller und länger behalten wird. Außerdem haben die Lerner mehr Spaß am Lernen.

Lernkartei

Richtig lernen und Wiederholen. Den Erfolg sehen

Die Kärtchen werden ein wenig hochgezogen, bis die Frage sichtbar wird. Frage laut sagen, kurz nachdenken. Wenn die Antwort nicht gewusst wird, nachschauen. Frage und Antwort laut sagen und Karte vorne drauflegen.

Die Lernkärtchen sollten 4 x 6 cm hoch sein. Beschriftung: Frage oben, und Antwort unten. Bei Mehreren Lösungen Anzahl recht soben in die Ecke schreiben angeben.

Es können auch mehrere Fächer gemeinsam gelernt werden (aber nie ähnliche Inhalte mischen, beispielsweise zwei Sprachen) Dazu sollten verschieden gefärbte Karten verwendet werden.

Nie mehr als 20 neue Kärtchen neu lernen, sonst kommt es zu Lernhemmungen..

Ideal ist die Lernkartei für Bus, Bahn oder Straßenbahn am Schulweg. Es werden nur 7 Minuten Zeit gebraucht.

Jene Kärtchen, die beim ersten Mal gewusst wurden, kommen ins nächste Fach der Kartei. Diejenigen, die nicht gewusst wurden, werden wiederholt, bis sie gekonnt werden und sie bleiben in dem Fach, in dem sie waren.

Die Fächer der Kartei sollten etwa 1, 2, 4 und 7 cm lang sein. (Wie im Bild rechts oben) Damit wird die Zeitspanne des Wiederholens länger. Nach vier bis sechs Durchgängen sind die neuen Begriffe sicher.

Die Lernkartei kann verwendet werden für „Lernstoff“, der auswendig gelernt werden soll. Zum Beispiel für Vokabel oder Formeln. Auch dann, wenn es sich zum Großteil um Verständnisstoff handelt, können neue Worte oder Begriffe trainiert werden. So geht Verstehen schneller, weil die Begriffe schon bekannt sind. Das ist wichtig um Stoff so richtig gut zu verstehen.

Bei Sprachen steht oben Deutsch und unten die Fremdsprache. Für Mathematik sollte die Frage in beide Richtungen gestellt werden.

Ideal ist die Verbindung von Lernkartei und Lernplakat, bei dem es um Zusammenhänge verstehen geht.

 



LernQuadrat Angebote mit Bewegung

Sport und Lernen - zumindest aus Sicht des optimalen Lernens eine notwendige Ergänzung

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