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Lerntipp

10 Gebote gegen Burn Out

Mit einer breit angelegten Offensive sagt Österreichs führendes Nachhilfeinstitut LernQuadrat jetzt dem vielfach unterschätzten Problem „Burn-Out bei Schülern“ den Kampf an. „Es darf nicht sein, dass jeder zehnte österreichische Schüler ein Kandidat für akuten psychischen Zusammenbruch ist“, betonte LernQuadrat Geschäftsführer Dipl.-Ing. Konrad Zimmermann vor Journalisten. Neben Workshops für Schüler und Eltern, Stresstests und Expertenberatung ist eine umfassende Bewusstseinsbildung via Website, Broschüren und vieles mehr geplant.

Symptome heftiger Überforderung und steigenden Leistungsdruckes erkennt Lernexperte Zimmermann auch bei den Schülern seines Institutes in wachsendem Ausmaß. „Wir versuchen, den Schülern einerseits ein gesundes Selbstwertgefühl zurückzugeben, andererseits die Freude am Lernen zu vermitteln und sie zu Erfolgserlebnissen hinzuführen“, so der LernQuadrat-Chef. Eine Erfolgsbilanz von weit über 90 Prozent sei wunderbar, die psychische Stabilisierung so mancher Schüler aber vielleicht sogar noch wertvoller.

„Burn-Out kommt freilich nicht von heute auf morgen“, weiß man bei LernQuadrat. Dementsprechend gebe es eine Reihe von Tipps, wie man frühzeitig der Stressbedrohung gezielt und nachhaltig Herr werden könne. Zimmermann fasst diese in seinen 10 Geboten gegen Burn-Out für Eltern und Schüler zusammen:

1. Reden, reden, reden

Das Ende der Gesprächsbasis zwischen Eltern und Kind ist oft der Anfang der psychischen Krise. Nur durch verständnisvolle, aber zugleich unaufdringliche, Gespräche kann es entsprechenden Rückhalt geben.

2. Der Weg ist das Ziel

Stufenweise vorgehen, erreichbare und realistische (Zwischen-) Ziele stecken – das nimmt vielen anfangs unüberwindlich scheinenden Hürden ihren Schrecken.

3. Erfolg macht erfolgreich

Auch kleine Siege gehören gefeiert, Erfolgserlebnisse entsprechend genossen, am besten von Eltern und Kind gemeinsam.

4. „Move your body“

Sport und Bewegung sind oft die allerbesten Helfer gegen psychische Probleme. Das beweisen viele Studien, und das gilt für jedes Alter.

5. Runter mit dem Leistungsdruck: Entspannung!


Freizeitaktivitäten sollten nicht ständig zusätzlichen Leistungsdruck erzeugen. Für jeden Schüler muss auch Zeit bleiben, einmal „rumzuhängen“ und das Leben zu genießen. Süßes Nichtstun. Denn Konzentration hat als Basis die Ent-Spannung.

6. Leben heißt Vielfalt

Unterschiedliche Interessen sorgen für Abwechslung im Alltag und geben Kraft und Motivation - auch für schwere Zeiten. Und ihre Hobbys sollten sich Jugendliche auch selbst aussuchen dürfen.

7. Freundschaften pflegen

Burn-Out geht häufig mit dem Gefühl einher, allein gelassen zu werden. Mit Freunden gemeinsam lässt sich jede Krise besser meistern.

8. Mut zur Schwäche

Leistung entsteht aus Freude und Selbstvertrauen, nicht aus Angst und Druck. Und daher gilt: Man darf auch mal „danebenhauen“, ohne gleich sein Selbstwertgefühl verlieren zu müssen.

9. Spaß an der Freude

Was man mit Vergnügen macht, macht man besser. Daher sind Spaß und Freude beim Lernen nicht nur stressvorbeugend, sondern auch leistungsfördernd.

10. Achtung Warnsignal!

Eltern tun gut daran, sich der Burn-Out-Gefahr bei ihren Kindern bewusst zu sein und frühzeitig auf entsprechende Symptome wie häufiges aggressives Verhalten, Kopf- und Magenschmerzen zu achten und zu reagieren.

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