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Schulphobie

Was ist das eigentlich und was kann man tun?
Schulphobie lässt sich am besten als eine „Störung mit Trennungsangst“ beschreiben. Es handelt sich um ein Vermeidungsverhalten, das keinen direkten Bezug zur Schulsituation hat. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Angst vor der Trennung von der Bezugsperson – also meistens von den Eltern.

Woran erkennen Sie, dass ihr Kind an Schulphobie leidet?
Betroffene Kinder machen meist ganz normal ihre Hausübungen, bereiten sich auf Prüfungen und Tests vor und packen ihre Sachen für die Schule zusammen. Doch bis dorthin schaffen sie es nicht, drehen wieder um oder klagen schon in der Früh über Beschwerden wie Bauch-, Kopfschmerzen oder Übelkeit. Oftmals wollen sich auch erst gar nicht erst auf den Weg machen. Die Beschwerden verschwinden schnell wieder, wenn das Kind zu Hause bleiben darf.

Weitere Symptome können sein:
Ihr Kind vermeidet es, tagsüber (auch nur kurz) alleine gelassen zu werden oder mit dem Babysitter daheim zu bleiben. Oft ist auch das Einschlafen am Abend nur bei Licht möglich. Nicht selten sind die betroffenen Kinder sehr zurückgezogen oder schüchtern. Sie haben in vielen Fällen eine ausgeprägte Angst vor Krankheiten oder dem Tod und fürchten sich stark davor, dass ihrer Bezugsperson etwas zustoßen könnte. Von ihrer Umgebung werden sie meist als angepasst, brav und kaum fordernd erlebt.

Was steckt dahinter?
Ursachen für eine Schulphobie können zum Beispiel eine problematische Familienkonstellation, eigene Sorgen oder Sorgen und Ängste der Eltern sein. Auch übertriebenes Beschützen des Kindes kann sich negativ auswirken, da das Kind zu einer zu starken Position innerhalb der Familie gelangt, wodurch es sich dem Schulbesuch leichter widersetzen kann.

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