Mathematik

polarisiert mehr als eine Bundespräsidentenwahl.

Es gilt als "das schwere Fach", das man nicht können muss und in dem man nicht gut sein muss, denn auch die Eltern und Politiker waren schon schlecht darin. Und schließlich ist aus denen trotzdem etwas geworden - und im Gegensatz zu Deutsch und Englisch ist Mathematik keine Sprache. 

Mathematik hat unter den üblichen Schularbeitenfächern eine gewisse Sonderstellung

Zum einen ist es richtig: man muss kein Mathetalent sein, um im Leben etwas zu erreichen. Aber man braucht einen gewissen Standard um die Matura zu bestehen und eine nicht-mathematische, akademische Karriereleiter hinaufklettern zu können. Zum anderen kann Mathematik durchaus mit einer Sprache verglichen werden. Man könnte sie die Sprache der Natur nennen, denn viele Vorgänge der Natur lassen sich damit beschreiben. Aber auch mit einem weniger poetischen Zugang ist der Vergleich durchaus zulässig. Man muss Vokabeln lernen, um überhaupt Mathematik sprechen zu können, dazu gehören Formeln und Fachbegriffe, wie die Definition eines Vektors in der Geometrie oder den Unterschied zwischen Höhenwinkel und Sehwinkel in der Trigonometrie. Dazu kommen Regeln, ähnlich der Grammatik, wie diese Dinge miteinander in Verbindung stehen können. Dazu gehören grundlegende Dinge wie "Punkt vor Strich rechnen", aber auch Regeln zum Differenzieren und Integrieren.

Genau diese Struktur, in Verbindung mit der neuen Reifeprüfung, hat dafür gesorgt, dass aktuell (Mai 2016) etwa ein Fünftel aller AHS-Schüler negativ beurteilt wurde und gleichzeitig Mathematik zum mit Abstand meist gebuchten Nachhilfefach aufgestiegen ist. Nicht weil die neue Matura schwerer ist, sondern weil das neue System ein ganzheitlicheres Verständnis abprüft. Im alten System konnte man ohne Vokabeln durchkommen, denn es reichte, "richtig einzusetzen" um mit den kochrezeptartig auswendig gelernten Musterbeispielen über die 50%-Hürde zu kommen. Genau hier müssen Schüler, Lehrer und eben auch Nachhilfelehrkräfte ansetzen. Zuerst gilt es in der Unterstufe ein Grundvokabular an Begriffen aufzubauen: Was ist eine Gleichung? Oder ein Flächeninhalt? Und wie unterscheidet sich die Formel der Kreisfläche von jener des Rechtecks - und warum? Allein das Kennen dieser Begriffe ist essentiell, um die exakten Formulierungen einer Aufgabe zu verstehen. Dazu kommt in der Unterstufe die Grundlage des Rechnens: wie löse ich eine Gleichung? Wie lautet der Satz des Pythagoras und wie verwende ich ihn richtig? Wie wende ich eine binomische Formel an und warum gibt es sie eigentlich? In der Oberstufe kann man darauf aufbauend dann komplexere Situationen behandeln und sich Problemen des Alltags stellen, etwa ob ein Auto rechtzeitig zum Stillstand kommen kann, wenn plötzlich ein Mensch auf die Straße läuft. Zugegeben, dazu kommen mathematische Konstrukte, die im Alltag keine Relevanz haben und die nur wenige Menschen später im Leben sinnvoll verwenden können (das trifft übrigens auch auf viele andere Fächer zu). Aber darum soll es gar nicht gehen. Mathematik soll vor allem eines lehren, logisches und strukturiertes Denken. Und das ist, was sich jeder einzelne Schüler vor Augen halten und für später mitnehmen soll, nämlich die Fähigkeit, ein Problem  analysieren, in kleinere Probleme zerlegen und dann lösen zu können. Auch dafür wird der Einzelne im Normalfall keine Kreisgleichung oder komplexe Zahlen benötigen. Doch diese mathematischen Anwendungen eignen sich einfach sehr gut, um Schüler dazu zu bewegen, sich von einem Status Quo, der Angabe, zu einem Ziel zu bewegen und dabei möglichst effizient, korrekt und ordentlich zu arbeiten. 

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