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23.10.2018

Aktuelle LernQuadrat-Studie beweist:

Humor ist ein perfekter Lernturbo


Drei bis vier Mal
herzlich lachen in einer Schul-Unterrichtsstunde. Allein das würde schon helfen, um eine deutliche Leistungssteigerung bei Schülerinnen und Schülern zu erzielen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des Nachhilfe-Instituts LernQuadrat, die sich auf mit dem Thema Lernen und Humor auseinandersetzt.

  • die Lernsituation wird entkrampft,
  • die Aufmerksamkeit wird leichter wiederhergestellt
  • der Lerninhalt bleibt besser im Gedächtnis
     

Jedoch nur jeder fünfte Schüler stuft seine Lehrerschaft als sehr humorvoll ein.

Humor ist mehr als Witze erzählen

Humor bedeute dabei wesentlich mehr als Witze erzählen, nämlich:

  • Schlagfertigkeit,
  • Selbstironie,
  • Situationskomik,
  • Wortspielereien,
  • ironische Übertreibungen
  • witzige Anekdoten.
     

Über den positiven Zusammenhang von Lernen und Lachen herrscht in der wissenschaftlichen Literatur Einigkeit. Studien zeigen,

  • dass Humor eine Ventilfunktion zur Verminderung von Spannungen und zur Lösung von Energiestaus  ausübt.
  • Herzhaftes Lachen führt zu einer Entspannung der Muskeln und zu einer Reduktion negativer Stress-Effekte.
  • Gemeinsames Lachen stellt aber auch eine emotionale Verbindung her.
  • Humor fördert ein positives Klassenklima,
  • bekämpft Angst,
  • verringert die Müdigkeit und unterstützt
  • das kreative Denken.

Angst vor Disziplin-Problemen

Warum verzichten also so viele Lehrer auf diese einfache Methode, ihre Beliebtheit und vor allem ihren Unterrichtserfolg zu steigern? Häufig wird ein Kontroll- und Autoritätsverlust befürchtet, wenn die Ablenkung zu groß und die Sachebene total verlassen wird. Neben möglichen Disziplinproblemen spiele aber auch die Angst vor Peinlichkeiten eine Rolle. Generell, so zeigt die Studie, wird Humor von männlichen und von jüngeren Lehrern signifikant häufiger im Unterricht eingesetzt.

Schüler-Befragung: Klares Votum für mehr Humor

Die Schüler selbst wünschen sich mit einer Mehrheit von 52,4 Prozent einen humorvolleren Unterricht, wie LernQuadrat in einer begleitenden Umfrage ermittelte. „61 Prozent unserer befragten Schüler, sind der festen Überzeugung, dass sie in einem Fach mehr lernen würden, wenn der Lehrer hin und wieder Späße macht, nur 5 Prozent empfinden das als störend“, berichtet LernQuadrat-Geschäftsführer Konrad Zimmermann. Jeder Vierte empfindet seine Lehrerschaft in der Schule als vollkommen humorlos, insbesondere die älteren und die schlechteren Schüler. „Das ist ein klares Votum für mehr Humor im Unterricht. Lernen beginnt immer mit Lachen“, ist Zimmermann überzeugt und verweist auf die Erfolge, die unter diesem Motto bei der Nachhilfe erzielt werden.

Gemeinsames Lachen verbindet

Konkrete Anleitungen für den Einsatz von Humor im Unterricht bietet die pädagogische Literatur zuhauf. Das reicht vom Witze erfinden, Sprechblasen füllen und Karikaturen präsentieren über Lachspiele bis hin zu fächerübergreifenden Projekten. Humor als Lernturbo kann aber auch im häuslichen Umfeld mit Erfolg angewendet werden, vor allem dann, wenn die Lernsituation schwierig oder konfliktbeladen ist. Für die Eltern empfiehlt Zimmermann dann das Motto: „humorvoll statt vorwurfsvoll“. Das motiviere nicht nur den Nachwuchs zum Lernen, sondern es stärke zugleich auch die Eltern-Kind-Beziehung. „Denn zu Hause gilt wie in der Schule oder bei der Nachhilfe: Gemeinsames Lachen verbindet“, so Zimmermann abschließend.

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