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15.03.2018

Wissensthema

Wie unterscheidet man Bärlauch von Maiglöckchen?

Im Frühling wächst endlich wieder der Bärlauch und bereichert unsere Küche! Damit es beim Pflücken des „wilden Knoblauchs“ zu keiner Verwechslung mit den giftigen Blättern des Maiglöckchens kommt, sollte man besonders genau auf die Unterschiede zwischen den beiden Pflanzen achten!

Im Zweifelsfall die Wildkräuter einfach stehen lassen! Derartige Vergiftungen können einen tödlichen Ausgang nehmen!

 

Wesentliche Merkmale des Bärlauchs:


1. Der Duft

Wenn man die Blätter des Bärlauchs zwischen den Fingern zerreibt, entfaltet sich sogleich der typische Knoblauchgeruch. Bleiben die Blätter geruchlos, handelt es sich um ein Maiglöckchen oder eine Herbstzeitlose – die Blätter dieser Pflanzen sind hoch giftig und man sollte den Hautkontakt unbedingt meiden bzw. die betroffenen Hautstellen sofort gründlich waschen.

Achtung: Nach einigen Kontakten mit Bärlauch nehmen die Hände den Knoblauchgeruch an und die „Fingerprobe“ kann so verfälscht sein!

 

2. Die Blätter

Die Blätter des Bärlauchs sind mattgrün, weich, haben eine deutliche Gliederung, eine lanzettähnliche Blattfläche und einen dünnen Blattstiel. Die Blätter wachsen einzeln aus dem Boden.

Die Blätter des Maiglöckchens sind dunkelgrün, fest, glänzen auf der Blattunterseite, wachsen paarweise am Stängel und umfassen den Stiel, der länger aus dem Boden ragt. Sie sind giftig!

3. Die Blüten

Der Bärlauch hat eine weiße Sammelblüte, die in der Hülle nach oben wächst.
Das Maiglöckchen hat viele kleine weiße Blüten, die vom Blütenstiel hängen.

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