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Am 15.11. ist "Ich liebe es zu schreiben-Tag"

Muss man heute noch schreiben können?

 

Der „Ich liebe es zu schreiben-Tag“ wurde vom amerikanischen Journalisten und Buchautor John Riddle im Jahr 2002 initiiert, mit dem Ziel junge Menschen für das kreative Schreiben zu begeistern. Seit damals steht er am 15. November auf den Kalendern in aller Welt und wird insbesondere in US-Schulen mit zahlreichen Events gefeiert. Warum dem Thema Schreiben auch hierzulande mehr Beachtung geschenkt werden sollte, erklärt Dipl.-Ing. Konrad Zimmermann, Gründer und Geschäftsführer des Nachhilfeinstitutes LernQuadrat.

 

Ist das klassische Schreiben lernen in Zeiten von Emojis und Whats App-Kürzeln heute noch sinnvoll, notwendig und zeitgemäß?

ZIMMERMANN: Schreiben lernen, sich ausdrücken, ist weiterhin eine wesentliche Grundlage unserer Sprache, trotz Emojis, Whats App-Kürzel & Co. Das Verwenden von Wörtern, Sätzen und Phrasen macht unsere Sprache aus. Die Differenzierung der einzelnen Ausdrücke, das Einsetzen von verschiedenen Wörtern, gestaltet die Sprache lebendig und emotional. Aber natürlich: Beides darf sein: Wenn es schnell gehen soll, schicken wir ein Emoji, um kurz und bündig unsere Emotionen zu zeigen. Das machen längst nicht nur die jungen Leute, auch die Eltern und Großeltern haben dieses verspielte Werkzeug der Kommunikation für sich entdeckt.

Ist das Schreiben in der Lebenswelt junger Menschen aus der Mode gekommen?

ZIMMERMANN: In Zeiten, wo schon Schulkinder unter Stress leiden, Terminen und Prüfungen hinterher jagen, wo Eltern zwischen Berufsleben und Familienleben jonglieren müssen, bleibt nicht viel Zeit für Muße. Und Muße braucht es, um zu schreiben und zu lesen, sich einer Geschichte hinzugeben. Aber es gibt auch interessante positive Ansätze: Poetry Slam - literarische Vortragswettbewerbe, bei denen selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden - wird immer beliebter. Oder auch Storytelling - eine Erzählmethode, bei der Wissen in Form von originellen und oft überraschenden Metaphern weitergegeben wird. Eine interessante App ist Wattpad, da können die Kinder Geschichten anderer lesen und selbst welche schreiben, kommentieren, etc.

Welche konkreten Defizite gibt es bei jungen Menschen in Sachen Schreiben?

ZIMMERMANN: Die korrekte Schreibweise und Grammatik ist bei vielen Schülerinnen und Schülern verloren gegangen. Außerdem ist oft ein mangelnder Wortschatz festzustellen. Somit entsteht das Problem, dass Texte nicht verstanden werden und das Schreiben und Lesen zu einer mühsamen, uninteressanten Aufgabe wird. Dem kann man begegnen, wenn man in der unmittelbaren Alltagswelt des Jugendlichen anfängt: Warum nicht einfach Tagebuch schreiben? Später gilt es dann, Literatur zu finden, die den Interessen des jungen Menschen entspricht. Wer einmal in eine Geschichte eingetaucht ist, wird dieses Gefühl wieder suchen. Und er wird vielleicht dazu inspiriert, selbst Geschichten zu erfinden und aufzuschreiben.

Wie geht ein Nachhilfeinstitut wie LernQuadrat mit diesem Thema um?

ZIMMERMANN: Jedes Kind hat andere Begabungen, nicht jeder Schüler muss ein Goethe sein! Manche junge Menschen lieben es, mit Wörtern und Sprache umzugehen, andere beschäftigen sich lieber mit Mathematik und lösen Rätsel. Lassen wir jedem Kind sein Talent und bauen wir auf den Grundlagen auf, die es von Natur aus mitbringt. Für gutes Schreiben braucht man auch Motivation und Begeisterung. Diese bei den Kindern auszulösen, steht im Mittelpunkt der Arbeit unserer LernQuadrat Lehrkräfte.



Wien, 14. Mai 2016

Presseanfragen an: PR-Büro Halik, 02266 - 67 477, office@halik.at

LernQuadrat OG und Bildungsmanagement GmbH, Dipl.-Ing. Konrad Zimmermann,

0664 - 915 10 07, office@lernquadrat.at, www.lernquadrat.at

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