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Nachhilfeinstitut LernQuadrat fordert Ursachenbekämpfung statt Geldbußen

Schule schwänzen ist keine Straftat

Angesichts der seitens der Regierung geplanten Verschärfungsmaßnahmen im Österreichischen Schulpflichtgesetz kommt es hierzulande auf dem Bildungssektor zu hitzigen Diskussionen. Die neue Regelung könnte bereits zu Beginn des kommenden Schuljahres in Kraft treten und Schulschwänzer künftig stärker in die Mängel nehmen als bisher. "Ob die Verhängung einer Geldstrafe in der Höhe von mehreren Hundert Euro tatsächlich zielführend ist, wenn es um die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen geht, ist sehr zu bezweifeln" betont Konrad Zimmermann, Gründer und Geschäftsführer des führenden österreichischen Nachhilfeinstituts LernQuadrat. Sinnvoller wäre es, so der Lernexperte, den Ursachen des Schulschwänzens auf den Grund zu gehen und diese zu beheben.

 

Angstzustände bekämpfen

LernQuadrat verfügt diesbezüglich über interessantes Datenmaterial. "Durchschnittlich 57 Mal pro Schuljahr und damit fast an jedem dritten Schultag werden die Leistungen von Österreichs Schülerinnen und Schülern nach deren Angaben überprüft", berichtet Zimmermann. Das erzeuge ein Stakkato an Leistungsdruck, fördere das "Bulimie-Lernen" und münde in Angstzuständen, die oft übersehen werden. Schon vor einigen Jahren gaben im Rahmen einer LernQuadrat Umfrage 41 Prozent der Schüler an, dass sie den Schulalltag belastend empfinden, 50 Prozent berichteten von Prüfungsangst und 48 Prozent haben schon geschwänzt oder ziehen es in Erwägung.

Was bei der Schnürung des neuen Strafmodells - das primär auf jene Eltern abzielt, die ihre Kinder absichtlich nicht in die Schule schicken - übersehen wird, sind Fälle wie Mobbing, Probleme im Umgang mit Gefühlen, fehlende soziale Fertigkeiten oder schwerwiegende familiäre Probleme zu Hause. "Wenn ein Schüler es aus einem Gefühl der Ohnmacht heraus nicht schafft, die Schwelle zur Schuleingangstür, geschweige denn zum Klassenzimmer, zu übertreten, läuten bei mir die Alarmglocken", so Zimmermann. Auch begabte Kinder zählen durchaus häufig zu den Schulschwänzern und sogar Schulabbrechern. Und keinesfalls hande es sich immer nur um "untalentierte Faulpelze", die den Unterricht verweigern, wie der geplante Maßnahmenkatalog suggeriert.

 

Ernst nehmen statt bestrafen

Im LernQuadrat geht man einen ganz anderen Weg. "Uns geht es um eine vertrauensvolle Basis zwischen Nachhilfelehrkräften und Schülern. Jugendliche wollen ernst genommen und gehört werden", betont Zimmermann. Um Schulschwänzer, und potentielle Schulabbrecher aus ihrer Sackgasse herauszuführen, bedürfe es professioneller Hilfe und Begleitung. Und man brauche einen starken Rückhalt seitens der Eltern. "Denn Schulphobie als psychische Störung muss behandelt und nicht bestraft werden - weder mit Liebesentzug noch mit saftigen Geldstrafen", so der LernQuadrat-Geschäftsführer abschließend.

 

 

 


 

Wien, 22. März 2018

Presseanfragen an: PR-Büro Halik, 02266 - 67 477, office@halik.at

LernQuadrat OG und Bildungsmanagement GmbH, Dipl.-Ing. Konrad Zimmermann,

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