Fünfer im Zeugnis? Kein Grund zur Panik

22.06.2026

LernQuadrat gibt Tipps für eine erfolgreiche Nachprüfung: Mit guter Vorbereitung in den Sommerferien können viele Schüler*innen die Nachprüfung bestehen und gestärkt ins neue Schuljahr starten.

Während viele Kinder und Jugendliche dem Ferienbeginn entgegenfiebern, beginnt für andere die Vorbereitung auf eine Nachprüfung. Tausende Schüler*innen teilen jedes Jahr dieses Schicksal. „Ein negatives Zeugnis bedeutet aber nicht automatisch, dass ein Schuljahr verloren ist. Mit einer guten Vorbereitung in den Sommerferien können viele Schüler*innen die Nachprüfung erfolgreich bestehen und gestärkt ins neue Schuljahr starten“, betont Angela Schmidt, Lerntechnik-Trainerin und Unternehmenssprecherin des Nachhilfeinstituts LernQuadrat.

Sommerferien als zweite Chance: Wissenslücken gezielt schließen

Jedes Jahr treten zahlreiche Schüler*innen zu Wiederholungsprüfungen an, besonders häufig in Mathematik, Deutsch oder Fremdsprachen. Die Ursachen für schlechte Noten sind vielfältig: Wissenslücken aus den vergangenen Schuljahren, mangelnde Organisation, Prüfungsangst oder fehlende Motivation können dazu beitragen, dass sich Lerndefizite über einen längeren Zeitraum aufbauen. „Je früher Lernschwierigkeiten erkannt und aufgearbeitet werden, desto einfacher lassen sie sich beheben. Die Sommerferien bieten dafür eine optimale Gelegenheit – ohne den Druck des Schulalltags“, erklärt Schmidt.

So gelingt die Vorbereitung auf den Nachzipf

Wer einen Fünfer im Zeugnis hat, sollte möglichst rasch – noch vor Schulschluss – einen Lernplan erstellen. Dabei gilt: Regelmäßiges Lernen ist deutlich effektiver als kurzfristiges „Pauken“ kurz vor dem Prüfungstermin.

Die Expertin empfiehlt:

  • Frühzeitig mit der Vorbereitung beginnen.
  • Noch vor Schulschluss Lernunterlagen vervollständigen.
  • Den Stoff in überschaubare Einheiten einteilen.
  • Mehrmals pro Woche feste Lernzeiten einplanen.
  • Alte Schularbeiten und Prüfungen zur Wiederholung nutzen.
  • Verständnislücken identifizieren und gezielt aufarbeiten.
  • Rechtzeitig Unterstützung durch Eltern, Lehrkräfte oder professionelle Lernbegleitung in Anspruch nehmen.

„Viele Schüler*innen unterschätzen den Umfang des Prüfungsstoffs. Wer jedoch kontinuierlich lernt und gleichzeitig genügend Erholungsphasen einplant, erhöht die Erfolgschancen deutlich“, so Angela Schmidt.

Die richtige Balance aus Erholung und Lernen

Die Sommerferien sollten keineswegs ausschließlich aus Lernen bestehen. Erholung, Freizeit, Bewegung und ein wenig Langeweile sind wichtige Faktoren für die mentale Gesundheit und die Leistungsfähigkeit. Eine Zeitlang sollten die Bücher also in jedem Fall geschlossen bleiben. Wie lange, hängt davon ab, wie groß die Lernlücken sind und ob eine oder zwei Nachprüfungen anstehen. Danach geht es mit voller Power zurück an den Schreibtisch. „Am besten wird am Vormittag gelernt. Kurze Einheiten von je 30 bis 45 Minuten mit regelmäßigen Pausen fördern die Konzentration und helfen dabei, den Stoff nachhaltig zu festigen“, erklärt Angela Schmidt.

Auch Schüler*innen ohne Nachprüfung profitieren davon, während der Ferien grundlegende Kompetenzen in den wichtigsten Fächern und den individuellen „Problemfächern“ zu trainieren. Dadurch gelingt der Einstieg ins neue Schuljahr deutlich leichter.

Positiver Ausblick für den Schulstart

„Ein Fünfer im Zeugnis sollte nicht als Niederlage betrachtet werden, sondern als Anlass, Lernstrategien zu überdenken und gezielt an Schwächen zu arbeiten. Mit einer realistischen Planung, professioneller Unterstützung und ausreichend Motivation können viele Schüler*innen diese entscheidende Prüfung erfolgreich meistern und mit neuem Selbstvertrauen ins kommende Schuljahr starten“, betont Angela Schmidt abschließend.

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