10 Gebote gegen Burn-Out bei Schüler*innen

Diese Zahlen lassen aufhorchen: In Österreich leidet jedes 3. Schulkind über zehn Jahren massiv unter Stress, rund 60.000 Schüler*innen droht bereits der Burn-Out, weitere 150.000 sind temporär stark belastet. Oft werden Symptome wie Müdigkeit, Gereiztheit oder akuter Leistungsabfall nicht erkannt und als pubertäre Begleiterscheinungen belächelt.

Wie LernQuadrat gemeinsam mit der ARGE für Präventivpsychologie zeigt, haben diese Auffälligkeiten aber immer häufiger nichts mit rebellischem Teenie-Verhalten gemein. Vielmehr sind sie stumme Alarmglocken eines brisanten Phänomens, das sich schleichend in Österreichs Klassenzimmern ausbreitet: chronischer Schulstress, der auf Dauer krank macht.

Burn-Out kommt nicht von heute auf morgen. Dementsprechend gibt es eine Reihe von Tipps, wie man frühzeitig der Stressbedrohung gezielt und nachhaltig Herr werden könne. LernQuadrat hat diese 10 Geboten gegen Burn-Out für Eltern und Schüler*innen zusammen:
 

10 Gebote gegen Burn-Out bei Schüler*innen
 

  1. Reden, reden, reden
    Das Ende der Gesprächsbasis zwischen Eltern und Kind ist oft der Anfang der psychischen Krise. Nur durch verständnisvolle, aber zugleich unaufdringliche, Gespräche kann es entsprechenden Rückhalt geben.
     
  2. Der Weg ist das Ziel
    Stufenweise vorgehen, erreichbare und realistische (Zwischen-) Ziele stecken – das nimmt vielen anfangs unüberwindlich scheinenden Hürden ihren Schrecken.
     
  3. Erfolg macht erfolgreich
    Auch kleine Siege gehören gefeiert, Erfolgserlebnisse entsprechend genossen, am besten von Eltern und Kind gemeinsam.
     
  4. „Move your body"
    Sport und Bewegung sind oft die allerbesten Helfer gegen psychische Probleme. Das beweisen viele Studien, und das gilt für jedes Alter.
     
  5. Runter mit dem Leistungsdruck: Entspannung!
    Freizeitaktivitäten sollten nicht ständig zusätzlichen Leistungsdruck erzeugen. Für jeden/jede Schüler/in muss auch Zeit bleiben, einmal „rumzuhängen“ und das Leben zu genießen. Süßes Nichtstun. Denn Konzentration hat als Basis die Ent-Spannung.
     
  6. Leben heißt Vielfalt
    Unterschiedliche Interessen sorgen für Abwechslung im Alltag und geben Kraft und Motivation - auch für schwere Zeiten. Und ihre Hobbys sollten sich Jugendliche auch selbst aussuchen dürfen.
     
  7. Freundschaften pflegen
    Burn-Out geht häufig mit dem Gefühl einher, allein gelassen zu werden. Mit Freunden gemeinsam lässt sich jede Krise besser meistern.
     
  8. Mut zur Schwäche
    Leistung entsteht aus Freude und Selbstvertrauen, nicht aus Angst und Druck. Und daher gilt: Man darf auch mal „danebenhauen“, ohne gleich sein Selbstwertgefühl verlieren zu müssen.
     
  9. Spaß an der Freude
    Was man mit Vergnügen macht, macht man besser. Daher sind Spaß und Freude beim Lernen nicht nur stressvorbeugend, sondern auch leistungsfördernd.
     
  10. Achtung Warnsignal!
    Eltern tun gut daran, sich der Burn-Out-Gefahr bei ihren Kindern bewusst zu sein und frühzeitig auf entsprechende Symptome wie häufiges aggressives Verhalten, Kopf- und Magenschmerzen zu achten und zu reagieren.

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