Gedächtnisarbeit erleichtern

Es gibt verschiedene Techniken, um gelernte Inhalte besser im Gedächtnis zu verankern. Eine sehr hilfreiche ist die „Analysetechnik“.

Ziel der Analysetechnik ist es, neu zu erlernende Begriffe und Vokabeln in ihrer Bedeutung oder ihrer Herkunft zu analysieren. So kann zum Beispiel ein komplizierter Ausdruck wie „Plusquamperfekt“ durch bloße Übersetzung viel leichter verständlich werden: auf Deutsch heißt Plusquamperfekt nämlich nichts anderes als „mehr als vergangen“ und beschreibt seine Bedeutung somit selbst.

Ein weiteres Beispiel ist das Wort „Kontakt“. „Kon-“ ist eine Vorsilbe, die in vielen anderen lateinischen Fremdwörtern vorkommt. Sie leitet sich von der Präposition „cum“ = „mit“ ab. Der zweite Wortbestandteil geht auf eine Form des lateinischen Verbums „tangere“ = „berühren“ zurück.

Diese Art der Herleitung kannst du auch für modernere oder technische Begriffe verwenden. Interface ist zum Beispiel ein Fachausdruck in der Computerwelt. Ein Interface ist ein Bauteil, das die verschiedenen Elemente eines Computers sinnvoll miteinander vernetzt. Übersetzt heißt Interface „Zwischengesicht“ – eine Herleitung, die man sich leichter einprägen kann als den abstrakten Fachbegriff.
 

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