Was sind Lernschwächen?
Das Wichtigste auf einen Blick
- Lernschwächen sind keine Frage der Intelligenz
- Häufigste Formen: Legasthenie & Dyskalkulie
- Frühes Erkennen ist entscheidend
- Mit gezielter Förderung sind große Fortschritte möglich
Lernschwächen sind Teilleistungsschwächen
Wenn Kinder trotz großer Anstrengung nicht die erwarteten schulischen Leistungen erreichen, kann eine sogenannte Lernschwäche vorliegen. In Österreich betrifft das rund 7 % aller Kinder – also etwa ein bis zwei Kinder pro Klasse.
Wichtig:
- Lernschwächen haben nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun.
- Sie zählen zu den Teilleistungsschwächen und betreffen nur bestimmte Bereiche.
Die häufigsten Formen sind:
- Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Schwäche)
- Dyskalkulie (Rechenschwäche)
Welche Lernschwächen gibt es?
Legasthenie
Kinder mit Legasthenie haben Schwierigkeiten beim:
- Lesen
- Schreiben
- Rechtschreiben
Typisch sind viele Fehler trotz Übung und langsames Lesen.
Dyskalkulie
Hier bestehen Probleme beim:
- Verständnis von Zahlen
- Rechnen (auch bei einfachen Aufgaben)
- Erfassen mathematischer Zusammenhänge
Weitere hilfreiche Informationen rund ums Mathe-Lernen finden sich auf unserer Mathe-Nachhilfe-Seite.
Woran erkennt man eine Lernschwäche?
Die Anzeichen sind oft unterschiedlich – aber es gibt typische Warnsignale:
Allgemeine Hinweise
- Große Diskrepanz zwischen Einsatz und Leistung
- Frustration oder Angst vor Tests
- Sinkendes Selbstvertrauen
Bei Legasthenie
- Häufige Rechtschreibfehler
- Stockendes Lesen
- Probleme beim Textverständnis
Bei Dyskalkulie
- Schwierigkeiten bei einfachen Rechnungen
- Kein Gefühl für Zahlen und Mengen
- Probleme beim Merken von Rechenregeln
Wie entstehen Lernschwächen?
Lernschwächen wie Legasthenie und Dyskalkulie sind oft:
- genetisch bedingt
- bereits von Geburt an vorhanden
Sie werden meist erst sichtbar, wenn die schulischen Anforderungen steigen.
Zusätzlich können Faktoren wie:
- psychische Belastungen
- das soziale Umfeld
- eine Rolle spielen.
Auch Kinder mit ADHS oder Dyspraxie sind häufiger betroffen.
Was tun bei einer Lernschwäche?
Wichtig ist: früh handeln statt abwarten!
Empfohlene Schritte:
- Auffälligkeiten ernst nehmen
- Gespräch mit Lehrer*innen suchen
- Professionelle Diagnose einholen
- Gezielte Förderung starten
Eine individuelle Unterstützung hilft,
- Schwächen gezielt zu verbessern
- Stärken zu fördern
- Selbstvertrauen aufzubauen
Wer kann helfen?
Wenn Sie eine Lernschwäche vermuten, wenden Sie sich an:
- Lehrer*innen
- Schulpsycholog*innen
- Spezialisierte Förderinstitute
- Nachhilfeinstitute mit Erfahrung im Bereich Lernschwächen
Kann mein Kind trotz Lernschwäche erfolgreich sein?
Ja – absolut!
Mit der richtigen Unterstützung können Kinder:
- gute Noten erreichen
- Lernstrategien entwickeln
- ihr volles Potenzial entfalten
Entscheidend ist, dass sie Verständnis, Förderung und Zeit bekommen.
FAQ – Häufige Fragen
Wie erkenne ich eine Lernschwäche frühzeitig?
Achten Sie auf eine große Diskrepanz zwischen Einsatz und Leistung sowie auf Frustration oder auffällige Schwierigkeiten beim Lesen oder Rechnen.
Wächst sich eine Lernschwäche aus?
Nein – sie verschwindet nicht von selbst. Mit gezielter Förderung kann sie aber deutlich verbessert werden.
Ist mein Kind weniger intelligent, wenn es eine Lernschwäche hat?
Nein. Lernschwächen haben nichts mit der Intelligenz zu tun.
Wann sollte ich handeln?
Sobald erste Auffälligkeiten auftreten – je früher, desto besser.
So unterstützen wir Sie und Ihr Kind
Sie vermuten bei Ihrem Kind eine Lernschwäche oder sind unsicher, ob zusätzliche Unterstützung sinnvoll ist? Damit sind Sie nicht allein – und genau hier setzen wir an.
Bei LernQuadrat analysieren wir gemeinsam die individuelle Lernsituation Ihres Kindes und finden heraus, wo gezielte Unterstützung wirklich hilft. Unsere erfahrenen Trainer*innen arbeiten strukturiert, geduldig und stärken dabei nicht nur die Leistungen, sondern auch das Selbstvertrauen.
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