Tipps für einen erfolgreichen Elternsprechtag
November ist Elternsprechtag-Monat – die beste Gelegenheit für Eltern mit Lehrkräften in einen direkten Dialog zu treten, um sich über den Fortschritt und die Entwicklung ihrer Kinder zu informieren. Um den Termin möglichst erfolgreich zu gestalten, hat das Nachhilfeinstitut LernQuadrat einige hilfreiche Tipps zusammengestellt.
Der Elternsprechtag ist für viele Eltern ein wichtiger Termin im Schuljahr. Üblicherweise findet er in der Zeit von Mitte November bis Anfang Dezember statt. Angela Schmidt, LerntechnikTrainerin und Unternehmenssprecherin des Nachhilfeinstituts LernQuadrat betont: „Elternsprechtage sind eine wunderbare Möglichkeit für den gemeinsamen Austausch und um gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass Eltern und Lehrer*innen offen und gesprächsbereit an die Sache herangehen.“
Um das Beste aus dem Elternsprechtag herauszuholen, rät Angela Schmidt:
1. Vorbereitungen treffen
Ein offenes Gespräch mit dem Nachwuchs kann aufschlussreiche Informationen bieten. Notieren Sie vorab konkrete Anliegen und Beobachtungen Ihres Kindes.
2. Gemeinsam zum Elternsprechtag
Gehen Sie wenn möglich gemeinsam mit Ihrem Kind zum Elternsprechtag. So lernt das Kind den Lehrer bzw. die Lehrerin auch mal von einer anderen Seite kennen. In der direkten Aussprache zwischen Schüler*in und Lehrer*in lassen sich Missverständnisse oftmals frühzeitig aus dem Weg räumen.
3. Offene Kommunikation und aktives Zuhören
Wichtig ist aktives Zuhören und sich nicht vor eventuell aufkommenden Fragen zu scheuen. Ebenso bedeutend ist es relevante Informationen über das Kind mit der Lehrkraft zu teilen: Beispielsweise private Probleme, die die schulischen Leistungen des Kindes beeinträchtigen könnten. Ein vertrauensvolles und ehrliches Gespräch ist der wichtigste Baustein einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrer*innen. Nur so kann auf individuelle Bedürfnisse eingegangen werden.
4. Notizen machen
Gerne während des Gesprächs die wichtigsten Punkte notieren. Das hilft nicht nur dabei, sich im Anschluss besser an die Inhalte zu erinnern, sondern diese auch besser wiedergeben und/oder weitergeben zu können.
5. Konstruktiver Umgang mit Kritik
Sollten Kritikpunkte angesprochen werden, ist es wichtig, nicht aus einer Abwehrhaltung heraus zu argumentieren. Vermeiden Sie Vorwürfe und emotionale Ausbrüche, diskutieren Sie lieber über Lösungen. Fragen Sie nach konkreten Beispielen, um Missverständnisse zu vermeiden.
6. Verbesserungsvorschlage annehmen
Denken Sie an ein Gespräch mit einem Trainer beim Sport. Hier werden Tipps und Vorgaben oft gerne angenommen, um sich zu verbessern und die eigenen Ziele zu erreichen. Versuchen Sie die Vorschläge der Lehrkraft ebenso positiv anzunehmen.
7. Feedback geben
Unabhängig davon, ob das Kind beim Elternsprechtag dabei war oder nicht, sollten Eltern mit ihren Kindern über das Besprochene reden. Geben Sie positives Feedback und sprechen Sie auch notwendige Verbesserungen offen, aber nicht vorwurfsvoll, an. Versuchen Sie gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln, die für Sie und Ihr Kind annehmbar sind und zum gewünschten schulischen Erfolg führen.
Angela Schmidt bekräftigt: „Gehen Sie auch zum Elternsprechtag, wenn Ihr Kind momentan kein Problem hat. In dem Gespräch mit Lehrer*innen geht es ja nicht nur darum, Defizite zu erkennen, sondern auch Stärken zu fördern. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrer*innen kann entscheidend für den Lernerfolg sein.“