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Oberösterreichs Schüler im Lerndschungel


Nachhilfeinstitut LernQuadrat präsentiert Zahlen zur Lernkultur in Oberösterreichs Schüler-Alltag

Oberösterreichs Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 19 Jahren wenden pro Woche nahezu achteinhalb Stunden außerhalb des Unterrichts für die Schule auf und liegen damit knapp über dem Österreich-Schnitt. Dabei sind sie meist alleine – rund 95 Prozent lernen zumeist in den eigenen vier Wänden an ihrem Schreibtisch. Auf Unterstützung seitens der Eltern können nur 32,4 Prozent, also knapp ein Drittel der Schüler zählen. Jeder Zweite nutzt das Internet zum Lernen. Das sind die markantesten Ergebnisse einer aktuellen Schülerbefragung, die das Nachhilfeinstitut LernQuadrat in Oberösterreich durchführte.

„Während politisch über Systemreformen debattiert wird, wollten wir einmal wissen, wie es um den Lernalltag der Schüler bestellt ist", betont LernQuadrat-Gründer und Geschäftsführer Dipl.-Ing. Konrad Zimmermann. Die Ergebnisse sind aufschlussreich. Im Schnitt sitzen die Schüler Montag bis Freitag etwas mehr als eineinhalb Stunde täglich bei Hausübungen, Referats- und Prüfungsvorbereitungen, die Burschen etwas länger als die Mädchen, die Älteren etwas länger als die Jüngeren. Trotz des höheren Zeitaufwandes beim Lernen haben Ältere und Buben vergleichsweise schlechtere Noten.

Lernalltag daheim

„Die Lieblingslernumgebung ist mit 42 Prozent der eigene Schreibtisch. Gelernt wird aber häufig auch im Bett, fallweise auf der Couch sowie im Wohn- und Esszimmer", berichtet Lernexperte Zimmermann. Während die Gruppe der 10-14-Jährigen vorzugsweise gleich nach der Schule lernt, verschieben die Älteren das lieber in den Abend. Beinahe ein Viertel der Befragten hört während des Lernens Musik, bei 3,4 Prozent läuft der Fernseher im Hintergrund. Ein Großteil der Schüler Oberösterreichs (40,7 Prozent) bevorzugt beim Lernen absolute Ruhe. Mehr als die Hälfte der Schüler isst vor dem Lernen. Fast jeder Fünfte schaut fern, bevor er sich mit Hausaufgaben und Lernen beschäftigt.

Lediglich 5,6 Prozent der oberösterreichischen Schüler lernen in der Gruppe. Die Unterstützung von Zuhause wird im Laufe der Schuljahre etwas geringer. Während diese Zahl bei den Jüngeren bei 43,7 Prozent liegt, sinkt sie mit zunehmendem Alter der Schüler auf 25,4 Prozent ab. Vorwiegend die Mädchen finden Unterstützung im Freundes- und Familienkreis. Rund die Hälfte (48,9 Prozent) sucht die benötigten Informationen auch im Internet und hält sich nach eigenen Angaben nahezu eineinhalb Stunden pro Tag zu Lernzwecken im Netz auf.

Mathematik und Englisch polarisieren

Die LernQuadrat-Studie nahm auch die einzelnen Schulfächer näher unter die Lupe. „Die Ergebnisse bestätigen unsere Erfahrungen in der Nachhilfe. Mathematik und Englisch sind für die Schüler mit Abstand die größten Sorgenkinder, und das sowohl bei Buben als auch bei Mädchen", berichtet LernQuadrat-Experte Zimmermann. So liegt die Durchschnittsnote in Mathematik bei 2,9, in Englisch bei 2,7, während sie sich in Geschichte bei 1,9 und in Musik sogar bei 1,3 einpendelt.

Kein Wunder also, dass Mathematik und Englisch im Ranking der unbeliebtesten Schulfächer auf den vordersten Plätzen zu finden sind. Weitere unbeliebte Fächer der Schüler Oberösterreichs sind übrigens Physik und Deutsch. Das mit Abstand beliebteste Fach ist Sport, gefolgt von Englisch, Deutsch und Mathematik.

Chancen zum besseren Lernen

„Die Umfragedaten zeigen, dass in der Lernkultur noch Potenzial zur Verbesserung der Leistungen und damit der Schulergebnisse liegt", meint Zimmermann. So könne gerade die - laut Umfrage kaum genutzte - Kleingruppe für viel mehr Freude und unheimliche Motivation untereinander sorgen. „Zuhause am Nachmittag ist halt leider oft der Fernseher der einzige, der spricht", fürchtet der Nachhilfe-Profi.

Aber auch für den individuellen Lernalltag gibt es eine Menge Tipps und Tricks, die zum Erfolg beitragen. Am Start ordentlich Energie tanken und dann immer 30 Minuten lernen und 10 Minuten Pause machen, empfiehlt LernQuadrat. Gute Planung mittels Schüler-Kalender, Poster für Skizzen und Mindmaps, die Lernbox fürs Vokabellernen und ein bisschen Obst und Gemüse nebenbei als Brainfood können ebenfalls helfen. Detaillierte Informationen zur richtigen Lerntechnik bietet LernQuadrat übrigens auch in Seminaren.

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